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Website-Projekt

Website-Texte: wer schreibt sie, Sie oder ich?

Website-Texte erstellen lassen oder selbst schreiben? Wie die Arbeit sinnvoll aufgeteilt ist, warum KI-Texte nicht genügen und was gute Texte ausmacht.

Veröffentlicht
7. Oktober 2026
Lesezeit
4 Minuten
Autor
Enver Eser
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Die Frage, wer die Texte schreibt, hält mehr Website-Projekte auf als jede technische Hürde. Viele Betriebe gehen davon aus, dass der Webdesigner das übernimmt. Viele Webdesigner gehen davon aus, dass die Texte vom Kunden kommen. Am Ende wartet die fertige Seite auf Inhalte, und niemand fühlt sich zuständig.

Deshalb kläre ich die Frage bei Wemodo vor dem Start. Hier steht, wie die Arbeit aufgeteilt ist und warum.

Wer schreibt die Texte für meine Website?

Die Texte schreiben Sie und ich gemeinsam, mit klar getrennten Aufgaben. Ich liefere Seitenstruktur, Gliederung, Suchbegriffe und einen Rohtext für jede Seite. Sie ergänzen die Sätze, die nur Sie sagen können, und prüfen, ob alles stimmt.

Wer liefert was bei den Website-Texten
AufgabeVon mirVon Ihnen
Seitenstruktur: welche Seiten es gibtVorschlag nach Leistungen, Orten und SuchanfragenFreigabe, Ergänzungen
Gliederung je SeiteÜberschriften, Reihenfolge, FragenHinweise, was Kunden wirklich fragen
SuchbegriffeAuswahl und EinbauWie Ihre Kunden Ihre Leistung nennen
RohtextErste Fassung jeder SeiteKorrektur, fachliche Ergänzung
Fachliche SubstanzRückfragen, FormulierungLeistungen, Abläufe, Ausnahmen, Preise, Belege
PflichtangabenEinbau, Hinweis auf LückenRichtige Angaben für Impressum und Datenschutz

Für Sie heißt das: Sie müssen nicht schreiben können. Sie müssen nur lesen, korrigieren und an den Stellen ergänzen, an denen ich frage. Das geht oft schneller im Gespräch als am Schreibtisch.

Warum kommt die Fachsubstanz vom Betrieb?

Die Fachsubstanz kommt vom Betrieb, weil nur der Betrieb sie kennt. Welche Fragen ein Kunde stellt, welche Fälle typisch sind und wo die Ausnahmen liegen, weiß der, der die Arbeit macht. Ein Webdesigner, der das erfindet, schreibt Sätze, die auf jeden Betrieb passen.

Bei Finanzberatung Abeska ist das besonders deutlich. Was ein Kunde mit dem Schreiben seiner Bank in der Hand zuerst fragt, weiß der Berater, nicht der Entwickler. Bei einem zugelassenen Vermittler wäre es fahrlässig, das zu erfinden. Die Seite hat zwölf Ratgeber in vier Themenfeldern. Zinsannahmen werden geprüft und datiert.

Bei Schrott Ulm ist es dasselbe im Kleinen. Auf der Seite steht, dass die Abholung in aller Regel kostenlos ist, und gleich daneben die Ausnahmen: schwierige Zufahrt, Bergung, weite Strecke. Diese Ausnahmen kennt nur der Betrieb. Gerade sie machen den Text glaubwürdig.

Fallbeispiel Finanzberatung Abeska Zwölf Ratgeber, vier Themenfelder, eine Ortsseite für Günzburg.

Kann eine KI die Website-Texte schreiben?

Eine KI kann einen Rohtext schreiben, aber keinen fertigen Text für Ihren Betrieb. Ein Sprachmodell formuliert das Wahrscheinlichste, was ein Betrieb Ihrer Branche schreiben würde. Das klingt flüssig und sagt wenig. Ein Satz wie „Kundenzufriedenheit steht an erster Stelle“ passt auf jede Seite der Branche und gewinnt deshalb keinen Kunden.

Für sich genommen tragen KI-Texte deshalb nicht. Ihnen fehlen drei Dinge:

  • Belege: benannte Projekte, echte Fotos, Nachweise. Eine KI kann sie nicht liefern, ohne zu erfinden.
  • Ortsbezug mit Substanz: Ortsteile, Postleitzahlen, typische Fälle vor Ort. Bei Schrott Ulm hat jede der 29 Ortsseiten einen eigenen Text.
  • Ihre Grenzen: was Sie nicht machen, wann es teurer wird, wo Ihr Gebiet endet.

Google bewertet nach eigener Aussage Inhalte nach Qualität und Nutzen, nicht nach dem Werkzeug, mit dem sie entstanden sind. Ein Text, der mit KI-Hilfe entstanden ist, ist also kein Problem. Ein Text ohne eigene Substanz ist eins, egal wer ihn geschrieben hat.

Website mit KI erstellen: wo KI-Baukästen aufhören Was Generatoren gut können und was nicht.

Was macht einen guten Text auf einer Betriebsseite aus?

Ein guter Text auf einer Betriebsseite sagt in der ersten Zeile, was Sie machen und wo. Danach beantwortet er die Fragen, die ein Kunde vor dem Anruf hat. Vier Regeln helfen dabei:

Leistung und Ort in die Überschrift

„Qualität und Service aus einer Hand“ klärt nichts. „Gebäudereinigung in Burgau, für Büros und Praxen“ klärt alles, was ein Besucher in den ersten Sekunden wissen will. Für Google ist es dasselbe: Die Überschrift ist eines der stärksten Signale, wofür eine Seite steht.

Die Telefonfragen beantworten

Was Kunden am Telefon fragen, suchen andere bei Google: Was kostet das ungefähr? Kommen Sie auch nach Leipheim? Wie schnell geht es? Eine Seite, die das beantwortet, wird gefunden und filtert Anfragen, die nicht passen. Fragen dieser Art gehören als Fragen auf die Seite, gern als eigener Abschnitt.

Konkret statt allgemein

Zahlen, Namen und Beispiele schlagen Adjektive. „Sieben Referenzprojekte auf eigenen Seiten, darunter die Europäische Zentralbank“ sagt bei Edel & Felsen mehr als jedes „erfahren“ oder „zuverlässig“. Jede Zahl muss dabei stimmen. Lieber keine als eine geschönte.

Ein nächster Schritt

Jede Seite sagt, was der Besucher als Nächstes tun soll. Bei Ahmet's Fahrservice ist das der Anruf, deshalb ist er der Hauptknopf im ersten Bildschirm. Bei einer Beratung ist es eher ein Termin. Der Text führt dorthin, statt im Leeren zu enden.

Woran erkenne ich austauschbare Website-Texte?

Austauschbare Texte erkennen Sie mit drei einfachen Proben. Sie funktionieren bei eigenen Texten genauso wie bei solchen, die ein Dienstleister oder eine KI geliefert hat.

  1. Die Namensprobe: Setzen Sie den Namen eines Mitbewerbers ein. Stimmt der Text dann immer noch, sagt er nichts über Sie.
  2. Die Ortsprobe: Tauschen Sie den Ortsnamen gegen einen anderen. Merkt es niemand, fehlt der echte Ortsbezug.
  3. Die Telefonprobe: Lesen Sie den Text und fragen Sie sich, ob ein Kunde danach noch anrufen müsste, um das Wichtigste zu erfahren. Wenn ja, fehlt genau das im Text.

Was ist, wenn ich die Texte lieber ganz abgebe?

Dann schreibe ich mehr und frage mehr. Die Fachsubstanz hole ich mir im Gespräch: Sie erzählen, ich schreibe mit und mache daraus Text. Ganz ohne Ihre Zeit geht es trotzdem nicht. Ein ausführliches Gespräch und eine gründliche Durchsicht der fertigen Texte sollten Sie einplanen.

Was ein Website-Projekt von Ihnen braucht Inhalte, Fotos, Zugänge: die Checkliste vor dem Start.

Quellen

Veröffentlicht am von Enver Eser. Themenfeld: Website-Projekt.

Fragen, die dazu oft kommen.

Mehr dazu, wie ich das für Betriebe umsetze:

Website erstellen lassen
Kann ich meine alten Website-Texte weiterverwenden?

Teilweise. Fachliche Angaben, Leistungsbeschreibungen und Referenzen lassen sich meist übernehmen. Überschriften und Gliederung passe ich an die neue Seitenstruktur und an die Suchbegriffe an. Was veraltet ist oder auf jeden Betrieb passen würde, schreibe ich neu.

Wie lang sollte ein Text auf einer Leistungsseite sein?

So lang, wie es braucht, um die Fragen eines Kunden zu beantworten. Für eine einfache Leistung reichen wenige Absätze, für eine erklärungsbedürftige mehr. Eine feste Wortzahl, ab der Google eine Seite besser bewertet, gibt es nicht.

Wer ist für den Inhalt der Texte verantwortlich?

Rechtlich der Betreiber der Website, also Ihr Betrieb. Deshalb gehen alle Texte vor dem Livegang zu Ihnen zur Freigabe. Fachliche Aussagen, Preise und Zusagen prüfen Sie, weil nur Sie wissen, ob sie stimmen.

Kontakt

Erzählen Sie mir von Ihrem Projekt.

Website, Relaunch, Software oder App: Füllen Sie die Lücken aus, der Rest ist ein kurzer Brief. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

Ich antworte werktags innerhalb von 24 Stunden, selbst und ohne Textbaustein. Im ersten Gespräch sehe ich mir Ihren Auftritt an und sage, was ich zuerst ändern würde, auch wenn Sie danach nicht mit Wemodo arbeiten.

Danach wissen Sie, was das Projekt kostet und wie lange es dauert.

An Enver Eser Wemodo · Burgau

Hallo Enver,

ich bin von .

Ich interessiere mich für
Eingeplant sind etwa

Ein paar Sätze genügen: was Sie haben, was Sie brauchen.

Antwort bitte an , gern auch telefonisch unter .

Antwort binnen 24 Stunden, persönlich.

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